Werdegang

Sebastian Kunz erhielt seine erste musikalische Ausbildung im Chor der Limburger Domsingknaben. Er sang den 3. Knaben in Mozarts „Zauberflöte“ und war Straßenjunge in Puccinis „La Bohème“. Als Chorist der Camerata Musica Limburg nahm er am World Symposium on Choral Music teil und ist Preisträger des Deutschen Chorwettbewerbs.

Das Studium der Schulmusik führte ihn nach Mainz, worauf Sebastian seit dem Sommersemester 2014 Gesang in der Klasse von Hans Christoph Begemann an der Hochschule für Musik in Mainz studiert. Er arbeitete mit Größen der ‚Alten Musik‘ wie Ton Koopmann, Reinhard Goebel und Andreas Scholl, zudem brachte er mit dem Komponisten Moritz Eggert eine Auswahl aus seinem Liedzyklus „Neue Dichter Lieben“ für Bariton zur Aufführung.

Als Preisträger der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2015 gab er dort sein Operndebüt als Jakob in der Uraufführung „Adriana“ (Marc-Aurel Floros). Ende 2015 spielte er den Tempelherrn Enguerrand de Courcy in dem wiederentdeckten Singspiel „Die Assassinen“ (Johanna Kinkel). 2016 debütierte der Bariton in der Hochschulproduktion „Il Barbiere Di Siviglia“ (Rossini) als Figaro im Theater Rudolstadt. Im Sommer 2016 wirkte Sebastian in dem Pasticcio „Mozart in 90 Minuten“ (Christopher Holmann) erneut in Rheinsberg, und sang in Bonn den Blansac in Rossinis „La Scala di seta“.